Im November 2026 wird wieder das Goldene Lenkrad verliehen – zum 50. Mal! Zum Jubiläum erinnert AUTO BILD an die schönsten, die heftigsten, die schwierigsten und die lustigsten Anekdoten. Heute geht es um den Toyota-Chef und seinen Kindheitstraum.
Das Goldene Ehrenlenkrad 2025 ging an einen der ganz großen Bosse der Autoindustrie: Toyota-Chef Akio Toyoda. Mit einer überraschenden Anekdote verblüffte der Japaner die Gäste der Preisverleihung: "Ich wollte als Kind immer Taxifahrer werden. Na ja, es hat nicht ganz geklappt."
Akio Toyoda 2011 am Rennwagen Toyota GT86
Der Chef als Rennfahrer: Akio Toyoda 2011 am Toyota GT86. Das schnelle Autofahren hat er von seinem Cheftestfahrer gelernt.
Bild: dpa / picture-alliance
Auf seinem Weg an die Spitze des Konzerns bekam der Manager mit Finanzstudium eine harte Ansage vom legendären Toyota-Cheftestfahrer Hiromu Naruse: "Jemand an deiner Stelle, der sich kaum mit dem Fahren auskennt, sollte auch nicht über Autos urteilen." Toyoda nahm sich die Kritik zu Herzen. Unter Naruses Anleitung lernte er, Fahrzeuge am Limit zu bewegen. Heute fährt er selbst Autorennen, allerdings unter dem Pseudonym "Morizo". Den Nürburgring nennt er "meine zweite Heimat".

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Das Goldene Ehrenlenkrad konnte Toyoda 2025 nicht persönlich entgegennehmen. Die Auszeichnung nahm er dieses Jahr entgegen, bei einer Feier zum 40. Geburtstag von AUTO BILD – am Nürburgring.
Cartoonfigur von Morizo im Manga-Stil
Vom Kostenexperten zur Kultfigur: Akio Toyoda fährt unter dem Namen "Morizo" Rennen, eine Cartoonfigur von ihm im Manga-Stil gibt es z. B. als Aufkleber.
Bild: Robin Hornig / AUTO BILD
In der nächsten Episode zeigen wir, was für Gesichter Jurymitglieder und Gäste des Goldenen Lenkrads machen, wenn sie geblitzt werden. Viel Spaß!